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Mit WasteEcoSavings sind Sie auf der sicheren Seite in Sachen CO2e-Bericht für Ihre Abfälle

Was ist der CO2e-Nachweis nach WasteEcoSavings und für wen ist es relevant?

Nachhaltigkeit hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Neben Kundenerwartungen an ökologisches Handeln setzt auch die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung für viele Unternehmen neue Rahmenbedingungen. Diese gelten nicht nur für sehr große Unternehmen, sondern über die erweiterte Herstellerverantwortung auch für die gesamte Lieferkette.

Damit ist das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen in vielen Betrieben zu einem sehr wichtigen wirtschaftlichen Faktor geworden. Aufträge bekommt, wer seine Unternehmensstrategie ökologisch und ökonomisch zukunftsfähig und zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft hin ausrichtet. Ein zentrales Element für die Gestaltung einer eigenen Kreislaufwirtschaft ist dabei ein ideal aufgestelltes Abfall- und Wertstoffmanagement.

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Mit WasteEcoSavings Vorteile aus CO2e-Berichten ziehen

Ob Papier und Kunststoffe, Bauschutt oder Metalle– jedes Unternehmen produziert Abfall. Mit WasteEcoSavings können Sie auf einen Blick sehen, wie viel CO2e PreZero für Sie durch Recycling oder Kompostierung ihrer Wertstoffe einspart. Demgegenüber weisen wir Ihnen auch die verursachten Emissionen aus, damit Sie für Ihre Standorte und das gesamte Unternehmen
 
  • Ihre abfallbezogenen Umweltauswirkungen reduzieren können, zum Beispiel durch bessere Wertstofftrennung
  • Durch die Verbesserungen Ihres Abfallmanagements Entsorgungskosten einsparen können
  • gegenüber Ihren Kunden und Stakeholdern einen Nachweis über Ihr Nachhaltigkeitsmanagement erbringen können.

Von der reinen Entsorgung über die Kreislaufwirtschaft bis hin zu Ihren individuellen Nachhaltigkeitszielen: PreZero kann Sie als Partner ganzheitlich und umfassend unterstützen. Wir übernehmen die korrekte Entsorgung Ihrer Wertstoffe, sortieren sie und bereiten sie auf, um sie, wo immer es möglich ist, dem Recycling zuzuführen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu fördern. Die zugehörigen Daten liefern wir Ihnen im Anschluss.

Mit dem WasteEcoSavings CO2-Bericht erhalten Sie als PreZero Gewerbe- und Industriekunde eine einfach zu handhabende Übersicht der CO2e-Emissionen, die im Bereich unserer Partnerschaft anfallen, und über die Einsparungen, die unsere Dienstleistungen und Verwertungsmethoden Ihrem Betrieb ermöglichen. Wir erstellen CO2e-Berichte über Emissionen und Einsparungen für Wertstoffe verschiedener Fraktionen und geben Ihnen im Kundenportal digitalen Zugang zu den relevanten Informationen. Hier können Sie Ihre eigenen Berichte mühelos selbst anfertigen.

Aktuell können die Wertstoffe folgender Produkthierarchien betrachtet werden:
FraktionProdukthierarchie
PPK (Papier, Pappe, Karton)PPK
KunststoffeKunststoffe
GlasGlas
OrganikOrganische Abfälle
HolzHolzabfälle
BauabfälleBauabfälle
RestabfallRestabfall (AzB/AzV)
Nicht-EisenmetalleMetall
EisenmetalleSchrott

Mehr über Ökobilanzen und WasteEcoSavings

Leiten Sie aus CO2e-Nachweisen vorteilhafte Maßnahmen ab.
Da CO2-Nachweise Ihnen genau zeigen, wo und wann wie viele Emissionen anfallen, können Sie mit WasteEcoSavings erfolgreich Ihre Kreislaufwirtschaft steuern und die Emissionen klimarelevanter Gase senken.
 

Steuern Sie Ihr Nachhaltigkeitsmanagement passgenau
Ersetzen Sie schlecht recycelbare Rohstoffe durch recyclingfähige Produkte, verbessern Sie die Wertstofftrennung und optimieren Sie so Ihr Abfallmanagement.
 

Machen Sie aus ökologischen Vorteilen ökonomische Vorteile
Optimiertes Nachhaltigkeitsmanagement führt zu einem effizienteren Einsatz von Rohstoffen. Gleichzeitig reduzieren Sie Kosten für die Entsorgung und schaffen sogar neue Einnahmemöglichkeiten durch den Vertrieb gut getrennter Wertstoffe. Denn das ist Abfall: Wertstoff am falschen Ort.

 

Erfüllen Sie regulatorische Anforderungen und Berichtspflichten

1. Sammlung
Sammlung der Abfallarten erfolgt beim Kunden vor Ort. Für jeden Stoffstrom dokumentieren wir Mengen und Anzahl der Containerabholungen als Basis Ihrer Abfallbilanz.

 

2. Transport
Unsere optimierte Tourenplanung sorgt dafür, dass die Abholung der kundenindividuell passenden Container mit dem geringstmöglichen Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß erfolgen kann.

 

3. Erster Aufbereitungsschritt
Hier sortieren wir Störstoffe aus und beginnen in unseren Anlagen mit der Aufbereitung der Stoffströme.

 

4. Weitertransport
Unser Flottenmanagement hilft uns mit der Auswahl der richtigen Transportfahrzeuge, die gut gebündelten und vorbereiteten Einzelfraktionen in die Verwertungs- und Aufbereitungsanlagen zu bringen – möglichst effizient und emissionsarm.

 

5. Aufbereitung und Verwertung
Aus den aufbereiteten Materialströmen stellen wir die Recyclingrohstoffe her, die erneut zu Produkten und Verpackungen aus u. a. Glas, Kunststoff, Papier und Aluminium werden können. Materialien, die wir nicht stofflich verwerten können, nutzen wir möglichst zur Energieerzeugung.

 

6. Produkte
Neben den Rohstoffen, die wir als Rezyklate zu neuen Produkten und Verpackungen verarbeiten, entstehen auch weitere wertvolle Produkte wie Kompost oder Holzhackschnitzel. Natürlich bedienen wir auch die weiteren Faktoren Energie, Wärme oder Biogas/Biomethan und tragen so dazu bei, Energie und Gas aus fossilen Quellen zu ersetzen und dadurch CO2 einzusparen.

Eine Ökobilanz ist die systemische Analyse der Umweltauswirkungen von Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen entlang ihres gesamten Lebenszyklus’ – bestehend aus Herstellung, Nutzung und Lebensende.
 

Laut DIN EN ISO 14040 wird eine Ökobilanz in vier Schritte unterteilt, die nicht chronologisch, sondern fortwährend betrachtet werden:

  • Ziel und Umfang zur Definition, was in welcher Weise für wen analysiert werden soll
  • Sachbilanz zur Datenerhebung von Primärdaten (spezifische Rohdaten und Annahmen) sowie Sekundärdaten (aus bestehenden Ökobilanz-Datenbanken)
  • Wirkungsabschätzung In Form einer definierten Berechnungsmethode mit den entsprechende Wirkungskategorien wie z.B. "Klimaveränderung", "Ökotoxizität" 
  • Interpretation in Form von Kontrolle, Reflexion und Schlussfolgerungen

Weitere Details zur Methodik der Datenerhebung

Bei PreZero Deutschland wird als Systemgrundlage das „Cut-off“-Systemmodell genutzt, zudem wird nur der Bereich „End of Life“ betrachtet. Der Grund dafür ist, dass wir durch unsere Geschäftsaktivitäten erst ab diesem Zeitpunkt Einfluss auf die Wertstoffe nehmen. Das führt dazu, dass keine Emissionen der Produktion oder Nutzung der Produkte mit in die Berechnung einfließen.

 

Um detaillierter zu beschreiben, was im System betrachtet wird und was nicht, sind innerhalb des Lebenszyklusbereichs „End-of-Life“ Systemgrenzen gesetzt. In den Systemgrenzen für die ökobilanzielle Systematik werden die fraktionsbezogenen Emissionen betrachtet, die ab der Sammlung und durch die verschiedenen Verwertungsmethoden inkl. Transporten entstehen.

Es existieren unterschiedliche Berechnungsmethoden, um Umweltauswirkungen zu messen. Beispielsweise empfiehlt die Europäische Union die Methode „Environmental Footprint 3.1“, die insgesamt 16 Wirkungskategorien beinhaltet und zukünftig ein hohes Potential für umweltbezogene Richtlinien darstellt. Aus diesem Grund orientieren sich die WasteEcoSavings an dieser Berechnungsmethode. Allerdings liegt der Fokus von WasteEcoSavings erstmal auf der Wirkungskategorie "Klimaveränderung" und somit auf dem Global Warming Potential (GWP). Die „Klimaveränderung“ wird als CO2-Äquivalente (kurz: CO2e) bemessen.

Für die WasteEcoSavings ist die chemische Formel CO2e von Bedeutung, da sie die Mengen an Emissionen und Einsparungen je Fraktion ausdrückt. Das „e“ oder auch „eq“ steht für „äquivalent“ und beinhaltet alle klimarelevanten Gase des GHGP (Greenhouse Gas Protocol) – denn neben CO2 gibt es weitere Treibhausgase, wie beispielsweise Methan oder Distickstoffmonoxid (Lachgas). Mittels Umrechnungsfaktoren werden alle klimarelevanten Gase in CO2-Äquivalenten ausgedrückt.

Durch den Emissionsvergleich unserer fraktionsbezogenen Produkte mit Primärressourcen werden die Einsparungen sichtbar: Denn bei WasteEcoSavings werden nicht nur die Emissionen betrachtet, die durch die Verwertungsmethoden verursacht werden, sondern auch die Einsparungen berechnet, die durch den potenziellen Ersatz von Primärmaterialien entstehen. Somit werden die gleichen Mengen des gleichwertigen Produkts aus Primär- (aus neuen Materialien) und Sekundärproduktion (aus recycelten Materialien) verglichen. Sind die Emissionen der Verwertung einer Fraktion kleiner als die der vermiedenen Primärproduktion, werden Einsparungen erzeugt.

 

Gutschriften - Emissionen = Einsparung

Die funktionale Einheit ist die Bezugs- oder Vergleichsgröße für die Analyse, da auf sie alle Umweltauswirkungen umgelegt werden. Für die Berechnung der CO2e-Emissionen und Einsparungen dient die folgende Einheit: 1 Tonne gesammelter Wertstoff. Das bedeutet, dass sich die Ergebnisse in Form der CO2e-Werte immer auf eine Tonne einer Fraktion beziehen. Wird in der Ökobilanz die Klimaveränderung betrachtet, könnte ein mögliches Ergebnis beim Beispielwertstoff Glas wie folgt lauten: Pro 1 Tonne gesammeltem Glas werden 0,6 t CO2e-Emissionen emittiert.

Als Berechnungsgrundlage dienen die Primärdaten der Länder sowie Datensätze bestehender Ökobilanz-Datenbanken. Diese beruhen auf wissenschaftlich anerkannten Durchschnittswerten.

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Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) hat kritisch geprüft, dass die für WasteEcoSavings gewählte und angewendete Methodik der Datenerhebung und Modellierung den wissenschaftlichen Ansprüchen der ISO Norm 14040, „Life Cycle Assessment“ entsprechen.